Samstag, 26. Dezember 2009

Kurzer Jahresrückblick



Vieles ist passiert in diesem Jahr.


Einiges wird ewig bleiben, einiges in Vergessenheit geraten. Aber es lohnt sich, an die ewigen Sachen zu denken.


09.03.2009: Der Junge, der mich zum zweiten Mal zum Onkel gemacht hat. Alex-Michael. Ein kleiner Wonneproppen.


03.2009 Mein Tattoo. Lange hat der Entschluss gedauert. Aber dann hab ich es doch gemacht.

01.04.2009 Umzug in meine neue Wohnung. Klein, fein, mein!

04.2009: Mein Festvertrag nach über 3 Jahren Zittern und Bangen. Keiner weiß, wieso, aber ich durfte ihn unterschreiben. Das hab ich gerne gemacht.

Immer wieder gerne, aber immer wieder zu kurz: Der Besuch in Kopenhagen und die Besuche hier aus Kopenhagen!

Auch leider zu kurz, aber häufiger: Die Besuche meiner Nichte und deren Eltern.

Dann passierte eine ganze Weile garnichts. Dann passierte es aber mit einem großen Knall.

28.10.2009: Mein Unfall. Radiusköpfchenfraktur, Kieferfraktur, Kiefergelenke zertrümmert, Prellungen, Platzwunden, abgeschlagene Zähne. Die Behandlungen ziehen sich hin. Zwei Monate lang arbeitsunfähig, dafür aber 9 Kilo abgenommen. Mal sehen, wann die Behandlungen abgeschlossen sind.

15.11.2009: Ich werde zum dritten Male Onkel. Mein Bruder (der Berliner) wird demzufolge zum zweiten Male Vater...

ohne Datum: Telefonate mit der Waterkant: Immer wieder gerne, da immer wieder eine Bereicherung. Mal sehen, ob ich im neuen Jahr hochkomme.

Was noch so passiert ist, was Spuren hinterlassen hat.... Das werd ich hier nicht sagen. Die Spuren sind zu tief.

Dienstag, 22. Dezember 2009

Verbrannt

Das Feuer erloschen,

keine Wärme mehr

In der Kälte verbrannt.

Gedanken zum 15.09.2009

Mittwoch, 18. November 2009

Normal

Schön, wenn das Gefühl, man könnte kotzen, den Weg in die Normalität darstellt....

Samstag, 7. November 2009

Der Fußballer (?) Teil 6

Das Spiel war fast vorbei. Es lief die 90. Minute. Gewonnen hatten sie auf jeden Fall. Aber dann kam der Moment, der alles verändern sollte. Er hatte den Ball in Höhe der Mittellinie erkämpt, lief auf die Außenbahn, und da... da kam von hinten die Grätsche. Er fiel so ungünstig auf die Umrandung der Tartanbahn, dass er mit dem Gesicht aufschlug.
Der Schock im Stadion war groß. (Das sein Gegenspieler dafür "Rot" sah, erfuhr er erst später). Die erste Diagnose war schon schlim, was der Arzt gesagt hat:"Kieferbruch". als er abtransportiert wurde, skandierten die Zuschaueseinen Namen. Aber da bekam er nicht mehr mit.
Mit dem Rettungswagen ging es mit Blaulicht un Martinshorn in das Krankenhaus. Dort wurde bei weiteren Untersuchungen das ganze Ausmaß des Zwischenfalls bekannt.
Prellung am linken Knöchel, Bruch im rechten Ellenbogen, Kiefer dreimal gebrochen, Rippenprellung, Brustkorbprellung.
Noch am gleichen Abend wurde er das erste Mal operiert. Jetzt ziert eine Metallplatt seinen Kiefer. Jedenfalls das Kieferinnere.
Eine Woche später die nächste Operation. Diesmal ist es der Arm gewesen, da sind jetzt Schrauben drin.
Der Arzt hat ihn erstmal für 2 Monate aus dem Verkehr gezogen. Bis er dann wieder auf dem Damm und bei Kräften ist, das dauert noch länger. Zur Zeit kann er nur Flüssignahrung zu sich nehmen. Da er aber auch keinen Sport machen darf, ist es nicht möglich, die Mannschaft zu unterstützen. Dafür unterstützt die Mannschaft ihn. Zuspruch, Besuche, aufmunternde Worte. Das hilft bei der Genesung. Aber auch das wird er schaffen. Er, das "Kampfschwein"!

Montag, 26. Oktober 2009

Der Fußballer (?) Teil 5

5 Wochen war er jetzt nicht spielberechtigt. Eine Gelb/rote-Karte und eine die Ansage des Trainers, sich mal aus zuruhen, zwangen ihn zu dieser Pause. Aber er konnte wieder Kraft schöpfen. Widerwillig musste er dem Trainer recht geben, sein Akku war im roten Bereich und er kam auch nicht wieder aus diesem Bereich heraus. Er konnte den Kopf frei bekommen, auch wenn es schmerzhaft war, die Mitspieler kämpfen und doch verlieren zu sehen. Aber der Trainer hat dieses Spiel "lieber hergeschenkt, als nicht fitte Spieler zu verheizen. " so die Mitteilungen aus dem Umfeld.

Das Kribbeln im Bauch wurde aber immer größer. Und dann der Tag. Abschlußtraining. Was würde der Trainer machen? Erst mal die Bank? Nur eine Teileinsatz? Nein, das gelbe Leibchen für die Startelf. Das war nun nicht zu erwarten. Aber der Trainer nahm ihn zur Seite und sagte zu ihm:" Ich muss dich in das kalte Wasser werfen, ich habe keine anderen mehr. Du machst das schon!"
Also wie immer. Kampfschwein. Laufen bis es nicht mehr geht.
Mir Vorfreude erwartet er den Spieltag. Er fühlt sich wie ein junger Spieler vor dem ersten Einsatz.
Und endlich ist e da, der Spieltag. Über eine Stunde vor dem eigentlichen Treffen ist er im Stadion. Er genießt die Atmosphäre, die Umkleideräume und schwelgt kurz in Erinnerung. Die Mitspieler trudeln ein. Ein großes Hallo mit den Funktionären, Umziehen, Abklatschen und dann der Moment. DerMoment auf den er gewartet hat. Er nimm sein Auflaufkind an die Hand, die Tür öffnet sich und er betritt "seinen" Rasen. Endlich...

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Kampf

Aufstehen und Kämpfen.
Taktieren und Parieren.
Mutig nach vorne.
Vorsichtig von der Seite.
Schnell und plötzlich.
Schleichend und überraschend.

Welche Taktik ist besser?
Welche Taktik hinterläßt weniger Schaden?
Welche Taktik führt zum Ziel?
Welche Taktik verspricht Nachhaltigkeit?

Flächenangriff oder gezielte Angriffe?
Sieg um jeden Preis oder Kollateralschäden vermeiden?
Schlacht gewinnen oder Krieg verlieren?

Zuviele Fragen...

Samstag, 3. Oktober 2009

Die Festung

zertrümmert.
Die Wände zerstört.
Die Mauern eingerissen.
Dem Verfall Preis gegeben.
Kein Kampf mehr.
Die Weiße Fahne weht.
Zu spät..